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Cosey, Pete |
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Seine öffentlichkeitswirksamste Zeit verbrachte Pete wohl bei Miles Davis.
Zwischen 1973 und 1976 (also auch noch kurz nach dem jahrelangen Rückzug von Miles aus der Öffentlichkeit),
war Pete ein festes Mitglied der verschiedenen Miles-Besetzungen.
Er bildete mit Reggie Lucas das bestimmende Guitarrenduo, dessen Höhepunkt wohl die Aufnahmen "Dark Magus" und "Agharta" dokumentieren, teilweise ergänzt mit einem dritten Gitarristen, Dominique Gaumont (auf "Dark Magus").
Pete verstand es, das Erbe von Jimi Hendrix mit der Technik von John
McLaughlin zu verbinden. Umso verwunderlicher ist es, dass keine Arbeiten unter seinem Namen veröffentlicht sind.
Vor der Zeit bei Miles Davis spielte Pete als Sessiongitarrist bei Chess
Records, zum Beispiel auf Alben von Etta James, Howlin' Wolf oder Muddy Waters.
Er war auch schon früh Mitglied der Chicago's Association for the
Advancement of Creative Musicians (AACM), und er entwickelte eine sehr eigene Spielweise, mit einigen speziellen Zusatzeffekten, welche einige
Gitarristen in Ihrer Spielweise massgeblich beeinflussten.
Nach der Zusammenarbeit mit Miles tauchte Pete erst wieder 1980 auf: Er
spielte auf dem Titelstück von Herbie Hancocks Album "Future Shock".
2001 formierte er eine Gruppe, die The Children of Agharta, um das
elektrische Miles Davis-Repertoire auszukundschaften. Die erste Formation
umfasste Cosey, Gary Bartz, John Stubblefield, Matt Rubano, J. T. Lewis und DJ Johnny "Juice" Rosado (Studio DJ von Public Enemy). Soweit bekannt, wurde die Formation später zu einem Quartett reduziert, dem Cosey, Bartz, Melvin Gibbs und Doni Hagen angehörten.
Auch nach 2001 hatte Pete immer wieder, aber nur vereinzelte Auftritte als
Gitarrist. Er war Solist bei der Gruppe Sugar auf ihrem Album The Rites.
2004 erscheint Cosey in einer the Godfathers and Sons Episode von Martin
Scorsese's Dokumentationsserie The Blues.
Weietre Auftritte bis heute folgten.
Auch wenn nie richtig berühmt, muss Pete erwähnt werden. Er ist ein toller,
freakiger Kerl, mit einer unglaublichen Spielweise, die, wie könnte es als
festes Bandmitglied von Miles Davis auch anders sein, ihresgleichen sucht.
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