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Hubbard, Frederick Dewayne |
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Freddie Hubbard gehört ganz sicher zu den wichtigen Musikern im Modernen
Jazz und im Free Jazz, und er ist einer der grössten Jazz-Trumpeter aller
Zeiten. Sein Spiel und seine Aufnahmen haben viele Trompeter beeinflusst. Er lernte Mellophon an der High School. Das Mellophon ist ein
Messinginstrument und hat drei Ventile, diese werden mit der rechten Hand
betätigt. Das "Handling" des Mellophone ist der einer Trompete sehr ähnlich.
Er spielte in den späten 50er und 60er Jahren u.a. bei und mit Ornette
Coleman, Sonny Rollins, Art Blakey,J. J. Johnson und Quincy Jones, Max
Roach und Friedrich Gulda. Mit seinem Trompeterkollegen Quincy Johnes nahm er die Musik zum Film "The Pawnbroker" auf.
In den 60er Jahren finden wir Hubbard überall, wo der moderne, avantgardistische Jazz einen Trompetenvirtuosen der Extraklasse braucht. Besonders für des berühmte Blue Note-Label arbeitet er nicht nur als Leader, sondern ist auch Sideman auf epochalen Aufnahmen von Kollegen, etwa Eric Dolphys Klassiker "Out To Lunch" oder den heutzutage so gern gesampleten Alben von Herbie Hancock.
In den späten siebziger Jahren wechselte er zu Columbia, viele seiner damaligen Aufnahmen müssen aber wohl eher als kommerzielle Entgleisungen abgehakt werden. Immerhin glückte ihm mit "Skagly" Ende 1979 ein sehr "funkiges" Album. Auch nach dem Tode von Dizzy und Miles gelang es Hubbard nicht, deren Erbe anzutreten. Freddie Hubbard ist seit längerem erkrankt und sein
gesundheitlicher Zustand hat sich in jüngster Vergangenheit dramatisch verschlechtert.
Bemerkenswerte Aufnahmen sind The Hub Of Hubbard (MPS 1970),
California Concert (CTI) und First Light (CTI). Für das letztgenannte Album erhielt er immerhin einen Grammy!
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