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Clarke, Stanley
Bei dem Manne werden die Fachleute geradezu poetisch: “In 1972, the shot heard round the world came from the bass of Stanley Clarke” meinte einer, der beim Englischunterricht in der Schule wohl gut aufgepasst hatte und daher den Dichter Ralph Waldo Emerson paraphrasieren konnte. Seine Lehrjahre hatte der junge Stanley – wie so viele Cracks ursprünglich der Jazz-Szene von „Philly“ (=Philadelphia) entstammend – bei den Altmeistern des Hard Bop (darunter Dexter Gordon und Art Blakey) verbracht, aber sein großer Durchbruch kam mit seinem Spiel in der epochemachenden Fusion-Band des Pianisten Chick Corea. Deren nun wirklich unglaublich Seventies-mäßiger Name lautete „Return To Forever“… mein Gott, so waren die Zeiten halt. Stanleys erstes Album unter eigener Regie (von 1976) trug dagegen den gleichermaßen bescheidenen wie charmant-augenzwinkernden Titel „School Days“ und gehört bis heute zum Grundstudium aller angehenden Bassistinnen und Bassisten. Damit ist es wohl nur noch vergleichbar dem etwa parallel erschienenen Solowerk von Jaco Pastorius.

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